PageSpeed ein wichtiges OnPage-Kriterium
Christoph Kind
Im Rahmen der OnPage Optimierung gibt es viele unterschiedliche Aspekte, die man als Seitenbetreiber berücksichtigen sollte. Ein wichtiges Kriterium, was sehr gerne unbeachtet bleibt – und als gegeben hingenommen wird – ist das Thema PageSpeed, also die Ladezeit der eigenen Webseite. Unter dem Begriff PageSpeed versteht man also nichts anderes als die Zeit, die eine Webseite benötigt, um vollständig geladen zu werden.
Inzwischen spielt die Ladezeit eine noch größere Rolle, denn Google nutzt den mobilen Index als Leitindex: Die Mobile-First-Indexierung wurde im Oktober 2023 für abgeschlossen erklärt, im Juli 2024 folgten die letzten Websites. Indexiert und bewertet wird seitdem die mobile Version einer Seite. Da im mobilen Internet andere Bandbreiten zur Verfügung stehen und das schnelle Laden der Webseite weiterhin für Google wichtig ist, sollte man hier unbedingt den eigenen Webserver bzw. sein Angebot prüfen.
Prüfkriterien zur Ladegeschwindigkeit
Zum einen solltet ihr die Antwortgeschwindigkeit eures Servers prüfen. Hier wird rein der Speed des Servers gemessen, ohne die anderen Parameter, die ebenfalls Einfluss auf die Ladezeit nehmen. Im zweiten Schritt solltet ihr dann die gesamte Ladezeit prüfen, also wie lange der Server von der ersten Anfrage bis hin zum vollständigen Aufbau der Webseite benötigt.
Einflussfaktoren auf die Ladegeschwindigkeit
- Bilder
- Videos
- externe Dienste / Scripte (z.B. Adserver von Vermarktern, etc.)
- Dateien im Dokument
- Caching
Beim Kampf um Rankings und mehr Sichtbarkeit bei Google ist es somit zunhemend wichtig, den PageSpeed im Auge zu halten. Seit einigen Jahren ist der PageSpeed ein Rankingkriterium. Google konkretisiert das heute über die Core Web Vitals: LCP (Largest Contentful Paint, Ladezeit des größten sichtbaren Elements, Ziel unter 2,5 Sekunden), INP (Interaction to Next Paint, Reaktion auf Eingaben, unter 200 Millisekunden) und CLS (Cumulative Layout Shift, Layoutstabilität, unter 0,1). Laut Googles Dokumentation fließen diese Werte in die Ranking-Systeme ein — ein gutes Ergebnis garantiert aber keine Spitzenposition, denn Nutzerfreundlichkeit ist mehr als ein Messwert. Überprüft die Geschwindigkeiten also regelmäßig. Weitere Infos zum Thema, gibt es im Podcast.
Tools zur Messung des PageSpeeds
Es gibt wie immer unterschiedliche Tools, wie man den PageSpeed der eigenen Seite messen kann. Ein Tool, was ihr immer nutzen könnt, ist PageSpeed Insights von Google selbst; es liefert für Mobil und Desktop die Core Web Vitals echter Nutzer sowie eine Lighthouse-Laboranalyse mit konkreten Verbesserungsvorschlägen. Den Überblick über alle Seiten eurer Domain gibt der Core-Web-Vitals-Bericht in der Google Search Console. Neben diesen Informationen bieten wir mit unserem Tool weiterführende Informationen zum Thema OnPage Optimierung. Wenn ihr unser Tool bisher nicht nutzt, dann testet es gerne. Gerne unterstützen wir auch beim Einrichten und zeigen euch das Tool kostenlos in einer Websession.
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